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Bootsfahren ohne Führerschein, Ganz Einfach

„Kann man ein Boot ohne Führerschein mieten?“ Die Antwort lautet: JA!

Sie träumen schon lange von einer Bootsfahrt auf den Wasserstraßen Frankreichs, wie z. B. auf dem Canal du Midi oder dem Canal de Bourgogne. Aber Sie dachten immer, dass Sie für einen solchen Bootsurlaub Vorkenntnisse oder einen Bootsführerschein brauchen?

Da irren Sie sich gewaltig! Haubooturlaub ist für jeden möglich und es ist kein Führerschein nötig.

Als Anfänger können Sie somit ohne Weiteres ein führerscheinfreies Hausboot mieten.

Das Mieten eines Führerscheinfreien Hausboots

Tatsächlich benötigen Sie laut geltenden Vorschriften keinen Führerschein, um unsere Hausboote zu steuern. Die französische Gesetzgebung erlaubt das führerscheinfreie Navigieren von Mietbooten bis zu einer Länge von 15 Metern und einer Geschwindigkeit von höchstens 12 km/h. Alle Nicols Boote erfüllen diese beiden Kriterien:

  • Die Motoren sind gedrosselt, was die Navigation überhaupt nicht stört, da die Geschwindigkeit auf den Kanälen oft auf 6 oder 8 km/h begrenzt ist und sogar auf 3 km/h, wenn man einen Hafen oder ein Dorf passiert.
  • Die längsten Nicols Boote sind zwischen 13 m und 15 m lang (Achtung: Bei Nutzung des Swimmingpools hinter einem unserer großen Hausboote von 13 Metern Länge oder mehr ist ein Bootsführerschein erforderlich).

 

Das Navigieren eines Hausboots ohne Führerschein und ohne Vorkenntnisse

„Man darf also ein Boot ohne Führerschein fahren – aber ist das auch ohne Vorkenntnisse möglich?" Die Antwort lautet ja: Es ist keine Bootserfahrung notwendig!
Tatsächlich sind unsere führerscheinfreien Hausboote speziell für die Freizeitschifffahrt konzipiert und es sind keine besonderen Fähigkeiten erforderlich.
Am Tag Ihrer Ankunft an der NICOLS Hausbootbasis begrüßt Sie unser Team zu einem Kennenlernen Ihres Hausboots.
Ein Techniker wird Sie begleiten, um Ihnen zu zeigen, wie die wichtigsten Geräte an Bord funktionieren und Ihnen dann das Navigieren auf dem Wasser erläutern. Wenn möglich, wird er mit Ihnen die erste Schleuse passieren. Er zeigt Ihnen die wichtigsten Manöver (Anlegen des Bootes, das Kreuzen eines anderen Bootes, etc.). Sie werden sehen: Das Steuern der Nicols Boote ist einfach und benutzerfreundlich: ein Zündschlüssel, ein Vorwärts- und ein Rückwärtsgang (zum Verlangsamen und Stoppen), ein wenig Geduld und Gefühl für die ersten Schleusen, und schon sind Sie ein echter Kapitän! Nehmen Sie sich Zeit... Gehen Sie an Bord und erleben Sie entspannte Bootsferien im Rhythmus des Wassers!

 

Was Steht Genau in der Wasserverkehrsordnung?

Professionelle Hausboot- oder Charterbootverleiher wie Nicols dürfen Ihnen am Ende Ihrer Einweisung für die Dauer Ihrer Mietzeit eine Charterbescheinigung („carte de plaisance“) aushändigen. Die Navigationseinweisung erhalten Sie, wenn Sie erstmals an Bord Ihres Bootes gehen. Der Einweiser erklärt Ihnen die wichtigsten Manöver, die Sie mit Ihrem Boot durchführen werden (Anlegen, Schleusen usw.) und führt Sie in die Regeln der Navigation ein.

Einweisung ins Navigieren & Sicherheitsvorschriften

Beim Einsteigen ist der Einweiser verpflichtet, Ihnen eine Einführung ins Steuern des Hausboots zu erteilen: Er wird Ihnen alle notwendigen Informationen über die Route geben, die Sie mit Ihrem führerscheinfreien Hausboot zurücklegen wollen: die Arten der Schleusen auf der Strecke, Besonderheiten der Region, etc.

Wenn Sie ein Anfänger sind, empfehlt er Ihnen möglicherweise, Ihre Hausboottour auf einer sanften und ruhigen Strecke zu beginnen, bis Sie mit dem Fahren Ihres Bootes vertraut sind.

Er informiert Sie über eventuelle Navigationsschwierigkeiten und gibt Ihnen alle nützlichen Informationen über das weitere Vorgehen bei besonderen Wetterereignissen, insbesondere bei Hochwasser (auch wenn diese Ereignisse selten vorkommen).

Er wird Ihnen auch Informationen über den Betrieb des Bootes und die Sicherheitsausrüstung geben.

Seien Sie unbesorgt! Sie stehen in ständigem Kontakt mit dem Team der Hausbootbasis: Sie erhalten vom Techniker die Telefonnummer des Kundendienstes, der 7 Tage die Woche während der Bürozeiten erreichbar ist. Bei Schwierigkeiten oder falls Sie Zweifel haben sollten, welche Maßnahmen Sie während Ihres Bootsurlaubs zu treffen haben, rufen Sie einfach dort an: Man wird Ihnen gerne Auskunft erteilen und Ihnen helfen.

Und vergessen Sie nicht, dass 85 % unserer Kunden genau wie Sie Anfänger sind und weder Bootsführerschein noch Vorkenntnisse besitzen!

Also: Warten Sie nicht lange! Entdecken auch Sie das Vergnügen eines Hausbooturlaubs und begeben Sie sich auf eine unvergessliche Reise!

Das Navigieren auf Kanälen, Unterliegt Regeln, Genau wie im Strassenverkehr

 

Wasserstraßen werden von vielen genutzt: von Handelsschiffen, Mietbooten, Passagierschiffen, Hotelschiffen, Lastkähnen, von erfahrenen oder gelegentlichen Bootsfahrern, Wassersportlern, Wasserskifahrern u.v.m. Das Nichteinhalten der Wasserverkehrsordnung kann zu Konflikten führen.

Obwohl Frankreichs Vorschriften für führerscheinfreie Boote es erlauben, ein Boot zu mieten und es ohne Führerschein oder Vorkenntnisse zu fahren, müssen einfache Regeln eingehalten werden, insbesondere in Bezug auf die Beschilderung.

Die visuelle Beschilderung der Wasserverkehrsordnung ist einfach und hat viele Ähnlichkeiten mit Straßenverkehrsschildern.

Für einen reibungslosen Verlauf Ihres Hausbooturlaubs empfehlen wir Ihnen, vorab einen Blick in die Wasserverkehrsordnung auf den Kanälen zu werfen, da Sie diese während Ihres Hausbootsurlaubs befolgen müssen. Laden Sie sich schon jetzt die pdf-Datei herunter, die die verschiedenen Signale erklärt, auf die Sie während Ihres Hausbooturlaubs treffen werden.

Laden in Pdf

 

Skipper-ABC

A

ACHTERSCHIFF
Hinterer Teil des Hausbootes

AUF TALFAHRT
Schiff in Richtung Mündung fahrend, d. h. es fährt mit dem Strom auf die Mündung zu. Auf dem Kanal bedeutet dies, dass das Hausboot die Schleusen in absteigender Richtung benutzt. Talfahrer haben Vorfahrt gegenüber Bergfahrern.

B

BACKBORD
Linke Seite des Hausbootes, wenn man auf den Bug schaut.

BELEGKLAMPE
Metallteil auf einem Schiff, an dem man ein Tau anbringt. Im Allgemeinen haben die Boote mehrere Klampen.

BUG
Vorderteil des Hausbootes.

D

DURCHFAHRTSHÖHE
Lichte Höhe zwischen dem Wasserspiegel und einem Brückenbogen. Für ein Schiff, senkrechter Abstand zwischen dem Wasserspiegel (Wasserstand im Kanal) und dem höchsten Punkt des Hausbootes.

DURCHSCHLEUSEN
Die Passage eines Hausbootes in der Schleuse. Die Dauer des Durchschleusens hängt von der Höhe des Gefälles und der Größe der Schleuse ab. Im Allgemeinen muss man mit einer Viertelstunde pro Durchfahrt rechnen.

DREMPEL
Eine Art Stufe auf der Seite des Tores flussaufwärts, bei der man achtgeben muss (siehe Manövrieren und Skizze)

F

FAHRT FLUSSAUFWÄRTS
Das Hausboot fährt flussaufwärts, d. h. es fährt gegen die Strömung, in Richtung der Quelle. Auf einem Kanal bedeutet dies, dass das Hausboot die Schleusen aufsteigend (wie eine Treppe) nimmt.

FAHRRINNE
Die schiffbare Zone, die auf den Karten eingezeichnet ist.

FENDER
Sie sind rund oder oval, mit Pressluft aufgepumpt und umgeben ringförmig den Schiffskörper, um ihn vor eventuellen Stößen zu schützen. Im Allgemeinen gibt es bis zu 20 Fender. Sie dürfen die Fender nicht entfernen.

FLUSSAUFWÄRTS
Oberer Teil des Flusses, d. h. in Richtung seiner Quelle.

FLUSSABWÄRTS
Unterer Teil des Flusses, d. h. in Richtung der Mündung.

K

KAMMERMAUER
Seitliche Wand einer Schleuse, eines Flusses oder eines Kanals, senkrecht oder leicht schräg

KANALSTRECKE
Flussstrecke oder Kanalstrecke zwischen zwei Schleusen

N

NIEDRIGSTER WASSERSTAND
Der niedrigste Wasserstand eines Flusses oder Kanales.

P

POLLER
Metall- oder Betonzylinder, der in einer Böschung oder einem Kai eingelassen sind und es ermöglichen, anzulegen.

S

SCHIFFSHAKEN
Lange Stange aus Holz oder Metall mit einem Haken am Ende. Der Schiffshaken erleichtert Ihnen das Manövrieren beim Abstoßen und vermeidet Stöße gegen das Hausboot.

SCHLEUSEN-SCHWELLE
Eine Art Stufe auf der Seite des Tores flussaufwärts, bei der man achtgeben muss (siehe Manövrieren und Skizze).

SCHLEUSENKAMMER
Teil der Schleuse zwischen den beiden Toren

SCHRAMMBORD
Streifen aus Gummi oder Holz, der den Schiffskörper umgibt, um ihn zu schützen. Fast alle Hausboote haben ein Schrammbord (oft eines, zwei oder bei manchen Modellen sogar drei).

STEUER
Das Steuer ist einem Lenkrad des Autos ähnlich, die Ruderpinne mit langem Hebel liegt hinten im Hausboot.

STEUERBORD
Rechte Seite des Hausbootes, wenn man vorwärtsschaut

T

TAUCHTIEFE
Tiefe einer Wasserstraße (z. B. dieser Kanal oder dieser Fluss hat eine nutzbare Wassertiefe von 1,40 m).

TIEFGANG
Senkrechter Abstand zwischen dem niedrigsten Teil des Hausbootes (im Allgemeinen der Kiel) und dem Wasserspiegel.

TREIDELWEG
Weg, der am Kanal oder Fluss entlangläuft und der bis zum Beginn des Jahrhunderts genutzt wurde. Dieser diente dazu, Schleppkähne von Pferden oder Männern treideln zu lassen. Halten Sie auf der Seite dieses Weges, aber er muss frei von jeder Behinderung bleiben, damit die Fahrzeuge der Wasser -und Straßendienste verkehren können.

U

ÜBERHOLEN
Überholen eines Hausbootes, das in dieselbe Richtung fährt.

W

WASSERSCHEIDE
Höchster Punkt des Kanals (Fließrichtungswechsel).

WINDANGRIFFSFLÄCHE
Teil/Volumen des Hausbootes oberhalb des Wasserspiegels. Je größer das Volumen über der Wasserlinie ist, desto stärker reagiert Ihr Hausboot auf den Wind. Beachten Sie das beim Manövrieren.

Z

ZURÜCKSTOSSEN
Rückwärtsgang einlegen, um das Hausboot anzuhalten

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